SCO erklärt Open-Source-Gemeinde den Krieg


Anscheinend ist das Unternehmen SCO nun auf Krieg aus. Wie US-Medien berichten erhebt SCO nun schwere Vorwürfe gegen die General Public License (GPL), die fast allen Open-Source-Produkten zu Grunde liegt.

veröffentlicht von: Floyd
am 30-10-2003, 11:09:19 - vor 15j 241t 1h 34m

Quelle: sco.com

SCO behauptet die General Public License (GPL) sei in hohem maße Verfassungswiedrig und verstoße gegen zahlreiche Urheberrechts-, Wettbewerbsrechts- und Exportrechts-Gesetze. Außerdem gäbe es niemanden den man in Zusammenhang mit der GPL verklagen oder anderweitig zu Rechenschaft ziehen könne. Sollten die Vorwürfe von SCO zu tragen kommen würde das das Ende der Open-Source-Gemeinde in der jetzigen Form bedeutet. Nicht nur Linux, sondern nahezu alle Open-Source-Programme basieren auf der GPL. Pikanter Weise schießt sich SCO mit dem neuerlichen Rundumschlag gewissermaßen selbst in den Arm. Das Softwarehaus hat in seine Unix-Produkte bis heute die beiden Anwendungen UnixWare und OpenServer integriert, die auf GPL basieren.